
Bratreis mit Ei
Bratreis mit Ei und Gemüse ist der perfekte Retter in der Not für alle, die schnell und unkompliziert kochen möchten. Die harmonische Verbindung von knackigem Gemüse, saftigen Eiern und duftendem Reis schafft ein Geschmackserlebnis, das sowohl sättigend als auch nahrhaft ist. Das Gericht besticht durch seine Anpassungsfähigkeit – verwende einfach, was dein Kühlschrank hergibt. Übrig gebliebener Reis von gestern eignet sich sogar besonders gut, da er beim Braten weniger klebrig wird und eine perfekte Textur bekommt. Mit wenigen Handgriffen und minimaler Vorbereitung entsteht so ein vollwertiges Gericht, das den Gaumen mit asiatischen Aromen verwöhnt und gleichzeitig eine wunderbare Möglichkeit bietet, Lebensmittelreste sinnvoll zu verwerten.
Als ich dieses Gericht zum ersten Mal für meine Familie kochte, war ich erstaunt, wie begeistert selbst meine wählerischen Kinder davon waren. Die Kombination aus knusprigem Reis und den weichen Eiern scheint ein Geheimrezept zu sein, um auch Gemüsemuffel zu überzeugen. Mittlerweile hat sich der Bratreis zu unserem Rettungsanker für beschäftigte Abende entwickelt, und jedes Familienmitglied hat seine eigene Lieblingsvariation.
Zutaten erläutert
- Reis: Bildet die Grundlage des Gerichts und sollte idealerweise am Vortag gekocht und gekühlt werden. Langkornreis oder Basmatireis eignen sich besonders gut, da sie beim Braten nicht verklumpen.
- Eier: Sorgen für Cremigkeit und wertvolles Protein. Verwende Eier aus Freilandhaltung für ein intensiveres Geschmackserlebnis und eine schönere gelbe Farbe.
- Gemischtes Gemüse: Gibt dem Gericht Farbe, Textur und wichtige Nährstoffe. Karotten, Paprika und Erbsen harmonieren besonders gut, aber experimentiere ruhig mit saisonalem Gemüse deiner Wahl.
- Zwiebeln: Bilden die aromatische Basis und geben dem Gericht Tiefe. Rote Zwiebeln bringen eine leichte Süße ein, während weiße Zwiebeln kräftiger im Geschmack sind.
- Sojasauce: Verleiht dem Reis sein charakteristisches umami Aroma. Wähle eine gute Qualität für den besten Geschmack.

Zubereitung übersichtlich
- Reis vorbereiten
- Idealerweise den Reis am Vortag kochen und über Nacht im Kühlschrank kühlen lassen. Falls du spontan kochst, den frisch gekochten Reis auf einem Backblech ausbreiten und für mindestens 20 Minuten abkühlen lassen. Dies verhindert, dass der Reis beim Braten matschig wird. Den abgekühlten Reis mit den Fingern vorsichtig auflockern, um Klumpen zu vermeiden.
- Gemüse vorbereiten
- Das Gemüse in gleichmäßige, kleine Stücke schneiden, damit es schnell und gleichmäßig gart. Die Karotten in feine Würfel schneiden, die Paprika in kleine Quadrate und die Zwiebeln fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und das Weiße vom Grünen trennen, da die weißen Teile mitgebraten werden und die grünen als Garnitur dienen.
- Hitze und Timing beachten
- Eine große Pfanne oder einen Wok bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Pflanzenöl hineingeben und die gewürfelten Zwiebeln für 2-3 Minuten anbraten, bis sie glasig werden und einen süßlichen Duft verströmen. Dann das härtere Gemüse wie Karotten hinzufügen und für weitere 3 Minuten braten, gefolgt von schneller garendem Gemüse wie Paprika für weitere 2 Minuten.
- Eier perfekt integrieren
- In der Mitte der Pfanne etwas Platz schaffen und einen Schuss Öl hinzufügen. Die verquirlten Eier hineingießen und leicht stocken lassen. Dann vorsichtig mit dem Gemüse vermischen, bis kleine Eistückchen entstehen, die sich gleichmäßig im Gericht verteilen. Alternativ kannst du die Eier auch separat anbraten und später unterrühren für größere Eistückchen.
- Reis hinzufügen und würzen
- Den vorbereiteten Reis in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren für 3-4 Minuten mit dem Gemüse und Ei vermischen. Die Sojasauce gleichmäßig darüber träufeln und alles gut durchmischen, damit jedes Reiskorn Würze aufnimmt. Einen Tropfen Sesamöl hinzufügen für ein intensiveres Aroma und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Meine persönliche Liebe zu diesem Gericht entwickelte sich, als ich übriggebliebenen Reis vom Vortag verwerten wollte. Was als einfache Resteverwertung begann, hat sich zu einem Familienritual entwickelt. Besonders mein ältester Sohn ist mittlerweile ein echter Fan und bittet regelmäßig darum. Wir haben gemeinsam verschiedene Varianten ausprobiert, aber die Grundversion mit Ei bleibt unser absoluter Favorit.
Serviervorschläge
Bratreis eignet sich für vielfältige Servierideen. Reiche ihn in einer großen Schüssel in der Tischmitte, damit sich jeder nach Belieben bedienen kann. Für einen asiatischen Touch stelle kleine Schälchen mit Sojasauce und Sriracha-Sauce dazu. Eine Handvoll gerösteter Sesamsamen oder gehackte Erdnüsse als Topping verleiht dem Gericht zusätzliche Textur und Nussnoten. Für eine vollständige Mahlzeit serviere ihn mit gegrilltem Hühnchen, gebratenen Garnelen oder mariniertem Tofu. Als Beilage passen eingelegte Gemüse oder ein frischer Gurkensalat mit Reisessig-Dressing perfekt dazu.

Kreative Varianten
Die Grundrezeptur lässt sich vielfältig anpassen. Probiere einen Thai-Style Bratreis mit etwas Kokosmilch, Limettensaft und roter Currypaste für ein exotisches Geschmackserlebnis. Für eine mediterrane Version kannst du getrocknete Tomaten, Oliven und Feta untermischen. Vegetarier können anstelle von Ei gebratenen Tofu verwenden, während Veganer zu zerbröseltem Seidentofu oder Kichererbsen greifen können. Experimementiere mit verschiedenen Reissorten wie Vollkornreis oder schwarzem Reis für mehr Nährstoffe und einen nussigeren Geschmack. Füge frische Kräuter wie Koriander, Thai-Basilikum oder Minze kurz vor dem Servieren hinzu, um dem Gericht eine frische Note zu verleihen.
Aufbewahrungstipps
Bratreis eignet sich hervorragend zum Vorkochen. Abgekühlt in luftdichten Behältern hält sich der fertige Bratreis im Kühlschrank bis zu drei Tage frisch. Zum Aufwärmen eignet sich eine Pfanne besser als die Mikrowelle, da der Reis so seine knusprige Textur behält. Einfach bei mittlerer Hitze mit einem Spritzer Wasser oder Öl erhitzen und gelegentlich umrühren. Für längere Aufbewahrung kann Bratreis auch portionsweise eingefroren werden. In gefrierfesten Behältern bleibt er bis zu drei Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann wie beschrieben aufwärmen.
Nach jahrelanger Erfahrung mit diesem Gericht habe ich festgestellt, dass die Qualität der Sojasauce einen enormen Unterschied macht. Eine gute, naturgebraute Sojasauce verleiht dem Gericht eine komplexe Würze, die mit günstigen Produkten nicht zu erreichen ist. Der Bratreis mit Ei und Gemüse hat seinen festen Platz in meinem Küchenrepertoire gefunden – als schnelles Mittagessen, als kreative Resteverwertung und als beliebtes Familiengericht, das mit minimalen Zutaten maximalen Genuss bietet.
Häufig gestellte Fragen
- → Kann ich auch frisch gekochten Reis verwenden?
- Ja, das geht auch, aber der Reis wird etwas klebriger. Am besten kochst du ihn etwas fester als üblich und lässt ihn komplett abkühlen, bevor du ihn verwendest.
- → Welche Reissorte eignet sich am besten?
- Langkornreis oder Basmatireis eignen sich besonders gut, da sie weniger klebrig werden. Aber im Grunde kannst du jede Reissorte verwenden, die du magst.
- → Kann ich das Rezept auch ohne Ei zubereiten?
- Natürlich! Du kannst das Ei weglassen oder durch zerkrümelten Tofu ersetzen, um eine vegane Version zuzubereiten.
- → Welches Gemüse kann ich sonst noch hinzufügen?
- Bratreis ist sehr vielseitig - probiere Brokkoli, Mais, Zucchini, Champignons oder Spinat. Du kannst praktisch jedes Gemüse verwenden, das du gerne isst oder übrig hast.
- → Wie kann ich den Bratreis würziger machen?
- Füge etwas frischen Ingwer, Knoblauch, Chili oder Currypulver hinzu. Eine Prise Fünf-Gewürze-Pulver oder etwas Sriracha-Sauce geben dem Gericht auch eine besondere Note.